Nemo`s Regenbogenseite

 
 
 

Meine Mona

 

Mona  war eine Mischung aus Deutschem Schäferhund

und Russischem Orwtschaka und eine ganz liebe

Knuddelmaus...!

 

Mein Exmann entdeckte eine Anzeige in der Zeitung,

dass zwei dieser süßen Knuddelhunde ein neues Zuhause

suchten. Da es Ronny ja schon nicht mehr so gut ging durch

seine HD, beschlossen wir, uns die beiden Hunde einmal

anzusehen.

 

Tja und bei mir war es Liebe auf den ersten Blick...ich denke,

bei Mona auch. Jedenfalls entschieden wir uns für sie, die andere

Hündin hatte auch schon Interessenten für sich gewonnen, und

nahmen sie mit.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass Ronny, als Rüde, hoch erfreut war,

als wir mit Mona ankamen. Und man soll es nicht glauben, aber

der alte kranke Herr blühte regelrecht auf. Zumindest so ca. für

ein halbes Jahr wurde er richtig wieder jung durch Mona.

Ich glaube, ich muss nicht unbedingt erwähnen, dass Mona

sich voll und ganz an mich anschloss, denn auch sie hatte bei

meinem Ex nichts zu lachen. Junge Hunde machen ja nun mal

Blödsinn, aber er hatte kein Verständnis dafür.

 

Mona hatte leider auch einen ausgeprägten Jagdinstinkt und sobald

ihr bei einem Spaziergang ein Wild vor die Nase lief (wir wohnten nun

auch sehr ländlich), war sie auf und davon...! So manches Mal bin

ich hinter ihr hergesprintet (war natürlich vergeblich, so schnell bin ich

nun auch nicht). Mona kam zwar immer wieder zurück, aber die Angst,

sie könnte vor ein Auto laufen oder vom Jäger erwischt werden, war

ständig riesengroß, so dass ich sie dann gar nicht mehr von der Leine

lassen konnte. Ich schaffte mir dann eine lange Laufleine an und damit

ging es ganz gut. Vor allem liebte Mona es, neben dem Fahrrad zu laufen,

da konnte sie sich so richtig austoben.

 

Auch Mona musste natürlich draußen im Zwinger bleiben und so

manches Mal, als Ronny schon im Hundehimmel war, holte ich

sie heimlich ins Haus, wenn ich allein war.

 

Kurz vor der Trennung von meinem Ex sollte ich unbedingt mit ihm

und den Kindern in einen Kurzurlaub fahren. Eigentlich war ich

dazu überhaupt nicht mehr bereit, aber für die Kinder fuhr ich mit,

unter der Bedingung, dass wir Mona mitnahmen. So kam es dann auch.

Meine Hündin schlief dann im Urlaub drei Nächte direkt neben

meinem Bett. Klar, dass sie zuhause nicht mehr im Zwinger bleiben wollte...!

Der Zwinger war unter einem Carport gelegen und alles rundherum war

aus Holz. Sie nagte nun bei jeder Gelegenheit an dem Holz herum und

fand auch immer irgendwie einen Weg, sich aus dem Zwinger zu befreien.

Als ich in den nächsten Tagen von der Arbeit zurückkam, sprang sie mir

schon auf dem Grundstück entgegen und freute sich natürlich riesig,

nicht mehr in dem verhassten Zwinger sein zu müssen.

Es gab natürlich abends regelmäßig Ärger mit meinem Ex und ich

stellte mich  immer schützend vor Mona, da ich Angst hatte, sie wird

geschlagen. Ich weiß nicht, was war, wenn ich nicht da war...!

 

Dann hat sie am dritten Tag das Holz dermaßen zerkaut, dass ich

keine andere Möglichkeit sah, als sie wegzubringen. Mir fiel die nette

Dame ein, von der wir Mona geholt hatten, sie nahm über den

Tierschutz Hunde und Katzen auf und vermittelte sie weiter. Außerdem

konnte man Hund oder Katze zu ihr in Urlaubspflege geben.

Ich rief also die Dame an und sie sagte sofort zu, in diesem Notfall Mona

erstmal aufzunehmen.

Nun war es so, dass ich ja schon meine neue Wohnung hatte und

auch wusste, wann ich dort einziehen konnte. Aber das waren

immer noch zehn Wochen hin.

Was sollte ich mit Mona so lange machen? Wenn sie bei der netten Dame

blieb und ich sie dann zurückholen konnte, was würde sein, wenn ich

auf der Arbeit war und sie allein in der Wohnung und dort auch alles

kaputt machen würde...und dann noch in einer Mietwohnung?

Ich wusste ehrlich gesagt nicht mehr weiter!

 

Nach ca. einer Woche teilte mir die Dame mit, dass nette Menschen da

gewesen wären, die Mona gerne zu sich nehmen würden. Ich habe

mich dann schweren Herzens dafür entschieden, sie dorthin zu geben.

Ich denke, es wäre schlimmer für Mona gewesen, wenn ich sie nach

zehn Wochen zu mir geholt hätte und dann wieder hätte weggeben müssen,

weil sie evtl. nicht allein bleiben wollte. Also musste ich für das Wohl

des Hundes entscheiden, denn eine erneute Trennung von mir wäre

für Mona sicher schlimmer gewesen.

 

Ich habe Mona dann noch ein paar mal besucht und mich überzeugt,

dass es ihr gut geht. Die Trennung fiel uns beiden immer sehr schwer.

Aber für mich war und ist die Hauptsache, Mona geht es gut, sie braucht

nicht mehr im Zwinger zu sitzen und bekommt keine Schläge mehr...

 

Danke Mona für Deine unendliche Liebe

 

Im Herzen bist Du immer noch mein Hund

und ich werde Dich nie vergessen...!!!

Dein Frauchen
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Homepage enthält Javascripte und ist für eine Bildgröße mit 1280 x 1024 Pixel erstellt worden.
      Bitte im Browser Javascript und Active X aktivieren.

sabineheider2009  
   http://binenemo.binenele.biz